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Am vergangenen Wochenende fand im nahe gelegenen Wirtzfeld in Belgien das traditionelle Wirtzfeld Open statt.

Vor einigen Jahren haben wir bereits einmal mit einer Erwachsenenmannschaft und im nächsten Jahr mit einer Jugendmannschaft am Mannschaftsturnier teilgenommen. Dieses Jahr konnten wir „nur" mit 3 Spielern antreten, nämlich Martin Stadtfeld, Hans-Jürgen von Bohl und Gerd Densing.

Zur 4er-Mannschaft fehlte somit 1 Spieler. Da der Nachbarverein aus Prüm dieses Jahr gar keine Mannschaft stellen konnte, verstärkte deren Spieler Friedbert Seibt unsere Mannschaft an Brett 1, sodass wir als SG Jünkerath-Prüm antraten! Ein wenig taktisch aufgestellt (G. Densing an Brett 4 – sollte für „sehr sichere Punkte" sorgen), wurden wir aufgrund unseres ELO-Schnitts von 1828 in die 3. Division eingeteilt (von 4 Spielklassen), dort allerdings als Top-gesetzte Mannschaft. Bei unserem ersten Gastspiel in Wirtzfeld hatten wir damals in der 2. Division einen guten Mittelfeldplatz erreicht. Dieses Jahr war die Zielsetzung natürlich eine andere, denn als Top-gesetzte Mannschaft galt es, den Ranglistenplatz zu bestätigen. Trotz des ein oder anderen Spielers jenseits der 1900 bzw. 2000 an den vorderen Brettern erfüllten wir die Erwartungen. Lediglich gegen die an 2 gesetzte Mannschaft TALEL 1 ging die Begegnung mit 4 völlig ausgekämpften Remispartien 2 zu 2 aus. Besonders stolz waren wir nach einem 3 zu 1 Sieg in einem rein deutschsprachigen Duell gegen die Simmerather Mannschaft aus dem Nachbarbundesland NRW sowie in der letzten Runde gegen eine bis dahin stark auftrumpfende Jugendmannschaft Eynatten 4, welche in der Abschlusstabelle 2. wurde ein glatter 3,5 zu 0,5 Erfolg. Top-Scorer bei uns war Martin Stadtfeld an Brett 2 mit 6,5 Punkten aus 7 Partien. Friedbert Seibt an Brett 1 und Gerd Densing an Brett 4 erreichten jeweils 6 aus 7 (bei 2 Remis, ohne Niederlagen), sodass es hier noch den jeweiligen Brettsiegerpreis gab. Hans-Jürgen von Bohl erreichte 5 aus 7 bei der einzigen Niederlage von Jünkerather Spielern an diesem schönen Samstag Nachmittag. Abgeschlossen haben wir mit 13 zu 1 Mannschaftspunkten und 23,5 Brettpunkten. Bei der Siegerehrung gab's einen schönen Pokal, welcher demnächst irgendwo in Lissendorf in unserem Spiellokal zu finden sein wird sowie als Brettmeister noch je ein 6er Pack „Belgisches Bier", wobei sich über den Geschmack dieses Bieres bzw. Getränks bzw. ... trefflich streiten lässt ...

Sonntag ging's dann zum Einzelturnier, verstärkt durch Jugendspieler Leon Ridderbecks. Auch an diesem Tage waren wieder sehr viele starke Spieler in Wirtzfeld vertreten. Leon tat sich von Anfang an sehr schwer, ließ die ein oder andere Chance aus und landete mit 1 erspieltem Punkt sehr weit hinten in der Tabelle. Martin Stadtfeld konnte seine gute Form des Vortages nicht beibehalten und verlor – teils gegen schwächere Gegner – einige Partien und konnte nach 9 Runden mit 3,5 Punkten Platz 53 von 64 Teilnehmern erreichen. Gerd Densing spielte in der 1. Runde gegen einen starken belgischen Nachwuchsstar (IM Bart Michels, ELO knapp 2500) mit Schwarz den O'Kelly testen ... und verlor nach einem Mattangriff und versäumter Rochade im Mittelspiel. Gegen schwächere Gegner wurde gepunktet und auch gegen 2000 und 2200er Spieler blieb was zählbares hängen, sodass gegen Mitte des Turniers eine gute Tabellenposition erreicht war. Doch dann war die Luft raus (schlechte Kondition) und die letzten beiden Runden wurden jeweils gegen 2100er/1950er Spieler verloren, sodass am Ende letztendlich „nur" 4 Punkte erreicht wurden und mit weniger als 50 Prozent Platz 38 belegt wurde. Hans Jürgen von Bohl hatte gegen Mitte des Turniers einen Durchhänger, kämpfte sich aber nach vorne und konnte durch einen Sieg gegen einen 1950er Spieler in der letzten Runde noch 5 Punkte erreichen und belegte Platz 24, noch vor unserem Prümer Schachfreund Friedbert Seibt mit ebenfalls 5 Punkten auf Platz 26. Für Hans-Jürgen gab's bei der Siegerehrung dann noch den Ratingpreis in der Kategorie unter 1800. Der Berichterstatter hatte hingegen das Glück, bei der Tombola einen Essengutschein für ein Menü – für 2 Personen – ohne betragliche Begrenzung – zu gewinnen, sodass wir auch an diesem Tage mit beiden Autos nicht mit leeren Händen nach Hause fuhren. Es war mal wieder ein sehr schönes – aber auch sehr anstrengendes und zugleich erfolgreiches Schach-Wochenende.

 

Hier noch ein paar Fotoimpressionen und Tabellen als PDF zum Download:

Tabellen

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