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Nach geglücktem Saisonauftakt bei der 2. Mannschaft des SK Schweich II fand gestern in Lissendorf, leicht ersatzgeschwächt, da Holger und Lothar fehlten, das erste Heimspiel der neuen Saison statt.

Der Mannschaftskampf gegen die junge Mannschaft PST Trier begann mit halbstündiger Verspätung. Danach sollte es aber bis 16:00 Uhr ein spannender Sonntag werden.

Den Ergebnisauftakt machte Martin Stadtfeld nach 2stündiger Spielzeit an Brett 3. Nach einer unorthodoxen Eröffnungsphase erhöhte der Gegner den Druck und bildete einen gefährlichen Freibauern. Nach einer Taktik und Ausnutzung einer Grundreihenschwäche gewann er einen Turm und konnte in ein leicht gewonnenes Endspiel abwickeln, sodass wir um 12:30 Uhr die erste Niederlage zu verzeichnen hatten.

Hans-Jürgen von Bohl starte an Brett 6 gegen einen sehr jungen Gegner mit Weiss einen Angriff am Königsflügel, opferte zunächst Material, gewann dies aber mit „Zins und Zinseszins“ zurück sodass die Stellung des Gegners allmählich zusammenbrach und er gegen 12:45 Uhr aufgab.

An Brett 2 des Berichterstatters entstand eine interessante Mittelspielstellung, in welcher aber beide Seiten nicht mehr viel riskieren wollten und ein Remis durch Zugwiederholung forciert auf dem Brett entstand und die Partie friedlich um 12:50 Uhr mit der Punkteteilung endete.

Joachim Jüster verlor an Brett 7 gegen einen sehr jungen aber sehr mutig aufspielenden Gegner früh mehrere Bauern. Nach Abtausch aller Leichtfiguren und Schwerfiguren gab Joachim im Bauernendspiel in hoffnungsloser Stellung gegen 13:00 Uhr auf.

Edmund Dirkschnieder erreichte an Brett 8 ein gutes Doppelturm-Endspiel mit einem Mehrbauern am Damenflügel („2 gegen 1“). Auf Anweisung des Mannschaftsführers lehnte er ein Remisangebot des Gegners ab und spielte weiter. Im weiteren Verlauf entstanden mehrere Ungenauigkeiten und die Partie wurde schließlich verloren, sodass wir um 13.00 Uhr unglücklich mit 1,5 zu 3,5 in Rückstand gerieten.

Benjamin Kuderna spielte an Brett 4 gegen eine junge Dame eine schöne wilde Angriffspartie. Er opferte im Mittelspiel Material und spielte auf Matt. Die Gegnerin verteidigte sich äußerst geschickt. Nach Generalabtausch der Damen und Leichtfiguren verlor Benjamin in der Zeitnotphase eine Leichtfigur und es entstand ein unklares Endspiel mit Turm und Bauer gegen 2 Leichtfiguren sowie weiterem ausgeglichenem Materialverhältnis. Nach Abtausch eines Turmpaares fand die Gegnerin die Möglichkeit, ein Dauerschach zu erreichen womit das 2 zu 4 Zwischenergebnis gegen 14:30 Uhr zu vermelden war.

An Brett 5 hatte Bastian Bischof mit Schwarz lange Zeit eine sehr geschlossene Stellung auf dem Brett. Nach Abtausch mehrerer Leichtfiguren und der Türme konnte er am Damenflügel 2 Bauern gewinnen. Im Endspiel mit jeweils nur noch einer Dame und mehreren Bauern auf dem Brett rückten Bastians Freibauern am Damenflügel immer weiter vor. Gleichzeitig wurde am Königsflügel eine Mattdrohung aufgestellt, welche nur zu verhindern war mit einem erzwungenen Damentauch und Durchlaufen der Bauern am Damenflügel. Doch dies wollte der Gegner sich nicht mehr zeigen lassen und gab gegen 14:55 Uhr auf.

Die Hoffnung auf ein Mannschaftsremis lag nunmehr auf Jochen Terhorst an Brett 1. Nach langem Lavieren in geschlossener Stellung gelangen beide Spieler in Zeitnot. In dieser Phase wurden viele Figuren getauscht. Jeweils blieb nur noch ein Springer übrig und Bauern auf beiden Flügeln, wobei Jochen in der Zeitnotphase einen Bauern gewinnen konnte. Beide Könige und Springer standen zentral. Während weiß einen Freibauern auf e5 einpflanzen konnte, hatte Schwarz am Damenflügel mit 3 gegen 2 sowie am Königsflügel mit 2 gegen 1 jeweils eine Bauernmajorität. Nach langem hin und her bzw. Abtasten setzte Jochen zunächst am Königsflügel seine Bauern in Bewegung, um den gegnerischen Springer zu beschäftigen bzw. zu binden. Danach entstand für Weiß eine Zugzwangsituation und die Bauernmehrheit am Damenflügel brachte die Entscheidung, sodass gegen 16 Uhr ein hart umkämpftes und beide Mannschaften verdientes Mannschaftsremis zu melden war.   

Fotos wurden diesmal keine gemacht (das hat der Berichterstatter schlicht vergessen).

In der Tabelle sind wir nach wie vor noch ziemlich vorne anzutreffen.

 

SC Jünkerath

1657

 

PST-Trier

1582

4

4

1

Terhorst,Jochen

2125

 - 

Rademacher,Lukas

1859

1

0

2

Densing,Gerd

1753

 - 

Hornberger,Frank

1902

½

½

3

Stadtfeld,Martin

1749

 - 

Reh,Maximilian

1531

0

1

4

Kuderna,Benjamin

1631

 - 

Krein,Jana

1535

½

½

5

Bischof,Bastian

1454

 - 

Wulff,Jörg

1593

1

0

6

von Bohl,Hans-Jürgen

1769

 - 

Wulich,Frederik

1508

1

0

7

Jüster,Joachim

1297

 - 

Marschall,Tillmann

1415

0

1

8

Dirkschnieder,Edmund

1474

 - 

Chaukair,Mustafa

1311

0

1

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